Bürgerbegehren wird Sparkassenfusion nicht aufhalten

Eichstätt (intv) Das schreibt die Regierung von Oberbayern auf Anfrage an intv. Der Grund: Die Aufsichtsbehörde hat die Fusion der Sparkassen Eichstätt und Ingolstadt bereits genehmigt. Damit liegen rechtliche Verpflichtungen vor, die, so wörtlich „einen unmittelbaren Stopp oder eine Aussetzung der getätigten Fusion durch ein Bürgerbegehren oder einen folgenden Bürgerentscheid verhindern“. Auch der Sparkassenvorstand Emmeran Hollweck glaubt nicht, dass die Bankenhochzeit noch platzt.

Grund für die Aufregung war das Gutachten des Wirtschaftsprofessors Guido Eilenberger, auf dessen Ergebnisse sich nun das Bürgerbegehren um Initiator Wolfram Ruoff stützt. Unter anderem lautet der Vorwurf, die Sparkasse Eichstätt hätte über Jahre 86 Millionen Euro einem Fonds für allgemeine Bankrisiken zugeführt und dadurch Gewinne verschleiert.
Indes weißt auch die Regierung von Oberbayern diese Vorwürfe zurück. An den Sparkassenbilanzen gibt es nichts zu beanstanden.