Bürgerbegehren gegen Sparkassen-Fusion

Eichstätt (intv) Gegen die bereits vertragliche geregelte Fusion der beiden Sparkassen Eichstätt und Ingolstadt regt sich nun Widerstand in der Domstadt. Einige Eichstätter lehnen sich per Bürgerbegehren gegen die Bankenhochzeit auf.

„Bereits 300 Unterschriften sind allein heute am Marktplatz zusammengekommen“, betont Wolfram Ruoff, Initiator des Bürgerbegehrens gegen die Sparkassenfusion. Es stützt sich auf ein Gutachten des Wirtschaftsprofessors Guido Eilenberger, das Ruoff in Auftrag gegeben hat.

Die Sparkassen-Chefetage um den Vorstandsvorsitzenden Emmeran Hollweck weist die Vorwürfe öffentlich zurück. Die Jahresbilanzen seien mehrfach geprüft – von der Bundesbank, über das Bundesaufsichtsamt bis zur Regierung von Oberbayern – da wurde nichts verheimlicht, so Hollweck. Etwa 1000 Stimmen von Eichstätter Bürgern benötigt Ruoff auf seiner Unterschriftenliste. Mitte kommender Woche will er sie OB Steppberger übergeben. Erkennt der Stadtrat das Bürgerbegehren als zulässig an, kommt es zum Bürgerentscheid.