Briefwahlunterlagen können beantragt werden

Ingolstadt (intv) Rund ein Viertel der Wahlberechtigten haben bei den vergangenen Bundestagswahlen in Ingolstadt per Briefwahl gewählt. Das entspricht ungefähr 20.000 Wählern. Bei der anstehenden Kommunalwahl im März erwartet Andreas Perlinger von der Stadt Ingolstadt eine ähnliche Nachfrage. Die Beantragung geht ganz einfach: Entweder man kommt persönlich im Rathaus vorbei, stellt eine schriftliche Anfrage oder man füllt die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte aus, die bis 23. Februar jedem Wahlberechtigten zugeschickt wird. Anders als bis vor noch einigen Jahren muss der Antragssteller dabei keine Rechtfertigung mehr angeben. Dies könnte ein Grund sein für die gestiegene Nachfrage nach Briefwahlunterlagen. Andererseits, so Perlinger, werden die Stimmzettel immer größer, da immer mehr Parteien und Kandidaten bei den Wahlen antreten. Der ein oder andre Wähler nimmt sich deshalb lieber daheim die Zeit um in Ruhe zu überlegen, wem er seine Stimmte gibt. Die ausgefüllten Stimmzettel können dann per Post zum Rathaus bzw. Wahlamt geschickt oder persönlich vorbeigebracht werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine Vollmacht auszustellen, sodass andere für eine verhinderte Person die Briefwahlunterlagen im Empfang nehmen kann.Wichtige Fristen sind dabei der 17. Februar, ab dem im Wahlamt der Stadt Ingolstadt die Briefwahlunterlagen abgeholt werden können, sowie der 14. März, der letzte Tag, an dem bis 15 Uhr die Briefwahlunterlagen beantragt werden können.

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