Breitbandausbau in der Region schreitet voran

Ingolstadt/Hohenwart (intv) Finanzminister Markus Söder nennt es den ersten Schritt in eine digitale Revolution: Das neue Breitband-Förderprogramm, genehmigt vor ein paar Monaten in Brüssel. Demnach sollen rund zwei Drittel der Gemeinden in Bayern in Sachen schnelleres Internet mit 80 Prozent und mehr gefördert werden. Besonders strukturschwache, ländliche Regionen können hier profitieren.

Das wünscht sich auch Alfred Amenda aus Hohenwart im Landkreis Pfaffenhofen. In seinem Transportunternehmen strapaziert das langsame Internet die Nerven von ihm und seiner Mitarbeiter. Das mit 3 Mbit/s ohnehin schwache Internet erreicht manchmal sogar nur bis zu 1 Mbit/s. Dabei setzt die Bayerische Staatsregierung alles daran, dass auch in ländlichen Regionen eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung steht. 1,5 Milliarden Euro Fördergelder ist ihr der Breitbandausbau Wert. Von der Neuauflage des Förderprogramms können Gemeinden jetzt ganz besonders profitieren. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Fördersumme ordentlich aufgestockt. Während beim ersten Förderprogramm von 2008-2011 eine maximale Fördersumme für eine Kommune von 100.000 Euro möglich war, sind bei dem neuen Verfahren Fördersätze von 500-950.000 Euro pro Gemeinde möglich.
Auf der Internetseite www.schnelles-internet-in-bayern.de kann sich jeder interessierte Bürger informieren, ob seine Gemeinde bereits an dem Förderprogramm teilnimmt und wie der aktuelle Stand ist. Zu welchem Zeitpunkt alle Gemeinden erschlossen sein werden, könne man nicht sagen. Für 2015 wird jedoch ein weiterer Anstieg erwartet. Und auch der Markt Hohenwart wird dann mit dabei sein. Der Landkreis Pfaffenhofen hat heute seinen Förderbescheid erhalten.