Brand in Ingolstädter Flüchtlingsunterkunft

Ingolstadt (intv) In einer Flüchtlingsunterkunft im Ingolstädter Norden ist am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Kurz vor sechs Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Gebäude alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Ingolstadt konnte den Brand schnell löschen. Mehrere Personen erlitten eine Rauchvergiftung und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer in einem Kellerraum ausgebrochen. Die Unterkunft wurde komplett evakuiert. Derzeit sind dort rund 100 Bewohner gemeldet, die mit Bussen zu anderen Unterkünften gebracht wurden. Wieviele Menschen genau verletzt wurden und wie hoch der Schaden ist, stand am Morgen noch nicht fest. Brandfahnder der Kripo sind vor Ort und ermitteln. Hinweise auf eine Brandstiftung gibt es nicht.

Unterdessen hat die Polizei ermittelt, dass der Bewohner des Zimmers, in dem der Brand ausgebrochen ist, in der Nacht vor dem Feuer aufgefallen ist. Der 22-jährige Mann soll vor der Unterkunft die Heckscheibe eines Sportwagens eingeschlagen und einen Bewohner mit einem Messer bedroht haben. Die Polizei nahm ihn noch in der Nacht im Stadtgebiet fest. Die Ermittlungen dauern an.