Blitzermarathon: Raser mit 181 „Sachen“ auf der B16 bei Lichtenau

Ingolstadt (intv) Bis heute Früh 6 Uhr hieß es „Fuß vom Gas“: Nicht ganz billige Fotos schossen auch die Polizisten des Präsidiums Oberbayern Nord. Obwohl die mittlerweile 5. Auflage des großangelegten Blitzermarathons vorher angekündigt war, haben sich nicht alle Verkehrsteilnehmer ans Tempolimit gehalten. Trotzdem zieht die Polizei eine positive Bilanz.

24 Stunden lang machte die Polizei Jagd auf Temposünder. An gut 250 verschiedenen Stellen in der Region haben die Beamten Blitzer aufgebaut. Rund 23.000 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Die Bilanz von Andrea Tittmann, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zum 5. europaweiten Blitzermarathon fällt positiv aus: Es wurden zwar mehr Fahrzeuge kontrolliert, die Beamten hatten dafür aber weniger Beanstandungen als 2016.

Einige Raser bleiben trotz Vorankündigung unbeeindruckt: Der unrühmliche Spitzenreiter sah auf der B16 bei Lichtenau rot. Mit 181 km/h bei erlaubten 100 km/h.

Dabei geht es der Polizei nicht um Abzocke, sondern Sensibilisieren ist das Ziel, betont Tittmann. Denn überhöhte Geschwindigkeit ist bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Toten, besonders auf Landstraßen noch immer Unfallursache Nr. 1.