Bischof Gregor Maria Hanke besucht Syrien

Eichstätt (intv) Bischof Gregor Maria Hanke im vom Krieg zerrütteten Syrien. Ein bewegender Besuch. Seine Reise führte vor allem durch die Städte Damaskus, Aleppo und Homs. Auf Einladung des syrisch-katholischen Patriarchen konnte Hanke somit seine Solidarität mit den Christen ausdrücken. Dabei sei die Stimmung im Land ganz unterschiedlich gewesen. Es sei erstaunlich, welche Kraft und welcher Überlebenswille in den dort lebenden Menschen spürbar ist, so der Eichstätter Bischof. Er sorgt sich aber, dass vor allem viele junge Leute das Land verlassen. Das liegt zum einen an der ökonomischen Lage Syriens, aber auch an der ungewissen Zukunft. Vor allem die Existenz der christlichen Gemeinden würde dadurch geschwächt. Dabei war Syrien einst bekannt für die Vielfalt an Religionen. Während seiner Reise feierte der Bischof mit syrischen Christen Gottesdienste und sprach ihnen im persönlichen Gespräch Mut zu. Vor allem die Treffen in den Schulen hätten ihn beeindruckt. Allerdings ruft Hanke auch dazu auf, den Menschen in Syrien zu helfen. Nicht nur mit Gebeten, sondern auch materiell. Damit sie Schulen, Krankenhäuser und weitere Bildungseinrichtungen neu aufbauen können.