Bio, Physik und Co. mal anders

Eichstätt (intv) Warum sind manche Lebewesen im Laufe der Zeit ausgestorben? Und aus welcher Zeit stammen eigentlich Fossilien? Viele Fragen, die sich während eines Besuchs im Eichstätter Jura-Museum ergeben. Was aber nur die wenigsten wissen: All diese Fragen beziehen sich auf die sogenannten Life Sciences, zu Deutsch Lebenswissenschaften. Eine wichtige Forschungsrichtung, die heute Eichstätter Schüler des Willibald-Gymnasiums näher kennen lernen durften. Der Förderkreis Naturkundemuseum hatte geladen, um junge Menschen mehr für Naturwissenschaften zu begeistern und über die Arbeitsplätze der Zukunft zu informieren. Dr. Auguste von Bayern, Vorsitzende des Vereins, weiß: Das Wissen im Bereich Lebenswissenschaften verdoppelt sich alle zwei Jahre. Sie setzt sich dafür ein, dass diese dynamische Entwicklung auch an die Museumslandschaft angepasst wird. „Die Idee dabei ist, dass man ein Bildungsnetzwerk mit vielen kleinen Naturkundemuseen in ganz Bayern schafft. Dort sollen dann Rotationsausstellungen oder Bildungskampagnen veranstaltet werden, damit man sich vor Ort informieren kann“. Auf diese Weise soll eine Plattform entstehen, mit der sich vor allem junge Menschen identifizieren können. Denn sie sind die Forscher der Zukunft.