Bilanz der Silvesternacht

Ingolstadt (intv) Bis zu 500 Gramm Explosivstoff können die Böller enthalten, die an Silvester in die Luft fliegen. Ein gefährlicher Spaß, der auch heuer wieder dem einen oder anderen zum Verhängnis wurde. Die Rettungskräfte des BRK Ingolstadt waren in der Silvesternacht mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. 53 Mal mussten sie Patienten ins Krankenhaus bringen. Für Kreisgeschäftsführer Hans Rottenkolber eine durchschnittliche Silvesternacht: „Wir hatten noch Reserveeinheiten, die mussten aber nicht mobilisiert werden.“ Auch Polizei und Feuerwehr waren zum Jahreswechsel gefordert. Brennende Mülltonnen, verschiedene kleinere Brände, betrunkene Autofahrer oder Schlägereien. Für Polizeisprecher Günther Beck typische Silvester-Delikte, mit denen die Einsatzkräfte jedes Jahr rechnen. Leider blieb es aber nicht bei den kleineren Vorfällen. In der Nacht zum ersten Januar wurde ein 16-Jähriger durch einen Stromschlag der Oberleitung getötet, nachdem er auf einen Zug geklettert war. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat eine Obduktion angeordnet, die morgen im Laufe des Tages durchgeführt wird. Die Polizei geht von einem Unfall aus und ist nun auf der Suche nach Zeugen.

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