BEV-Insolvenz betrifft auch Pfaffenhofener

Pfaffenhofen (intv) Jedes Jahr wechseln bundesweit Millionen Kunden ihren Stromanbieter. Alleine 2017 waren es 3,5 Millionen, die einen neuen Vertrag unterschrieben haben. Nach der Insolvenz der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft werden das auch die rund 60 betroffenen Haushalte in Pfaffenhofen tun müssen. Allerdings brauchen sie keine Angst vor einem Stromausfall haben, denn der Grundversorger übernimmt die Versorgung. Wichtig sei, dass die Betroffenen wissen, dass sie in dessen Tarif fallen und das sei nicht der günstigste Tarif, wie der Referent für Energie- und Klimaschutz, Andreas Herschmann betont. Für die Betroffenen heißt das, sie müssen sich über die verschiedenen Anbieter informieren – das geht zum Beispiel im Internet. Eine Möglichkeit ist, Strom zu beziehen, der in der Region erzeugt wird. Damit stärken die Kunden nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern haben die Alternative, wie beispielsweise in Pfaffenhofen, einen Öko-Strom zu nutzen. Hier fehlen noch 3 Windräder, um die Stadt mit einem 100-prozentigen Öko-Strom zu versorgen. Dabei ist Pfaffenhofen in Sachen Energiewende fortschrittlich. Ein Zusammenspiel aus Wasserkraft, Biogasanlage, Solarpark und Windkraft regelt hauptsächlich die Stromversorgung. Ob es jedoch Ökostrom oder eine andere Variante wird, entscheidet jeder Kunde selbst. Das ist nämlich eine Frage des ökologischen Gewissens, aber auch des Geldbeutels.