Berufsschule Eichstätt feiert 150. Geburtstag

Eichstätt (intv) Ein außergewöhnliches Jubiläum, hoch oben über den Dächern Eichstätts. 1867 beschloss die Regierung von Mittelfranken eine höhere Bürgerschule aus der Taufe zu heben. Die Geburtsstunde der heutigen staatlichen Berufsschule Eichstätt. Ganz früher drückten hier Floristen, Metzger und Landwirte die Schulbank, heute ist die Schule Kompetenzzentrum für Metalltechnik, Naturstein, Bau und Holz, sowie kaufmännische Berufe. „Wir erwarten von einer modernen Berufsschule in Bayern, dass sie sich drei großen Handlungsfeldern stellt. Das  ist einmal die Inklusion, zum anderen die Beschulung von Flüchtlingen und vor allem die digitale Bildung. Und in allen drei Bereichen gibt es Modellprojekte bayernweit, mit jeweils etwa zehn Schulen und Eichstätt ist in allen drei Bereichen vertreten“, lobt Alfons Frey, Referatsleiter des Kultusministeriums und ehemaliger Schulleiter der Berufsschule Eichstätt.

Heute, eineinhalb Jahrhunderte später, zählt die Bildungseinrichtung knapp 1.600 Schüler. Dabei pflegt das Eichstätter Haus eine Kooperation mit der Wirtschaftsschule in Greding. Als Sachaufwandsträger steht der Landkreis voll und ganz hinter der Berufsschule, betont Landrat Anton Knapp.

Nicht nur die Maschinen, auch die Gebäude werden moderner. Im dritten Bauabschnitt, der in den nächsten Jahren realisiert wird, entstehen neue Werkstätten, eine Turnhalle und zusätzliche Klassenzimmer. Dann ziehen auch die Naturwerksteinmechaniker von der Gemmingenstraße auf den Burgberg, dort gibt es dann einen großen Berufsschul-Campus.