Berühmte „Knieende“ von Wilhelm Lehmbruck im Museum Lothar Fischer

Neumarkt (intv) Sein Ruhm begann mit der „Knieenden“. 1911 modellierte der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck in seinem Pariser Atelier die versonnen wirkende Figur, mit lang gestreckten und doch perfekt ausgewogenen Proportionen. Zeitgenossen empfanden die Plastik damals als revolutionär, viele sogar als zu modern. Heute gilt die „Kniende“ als eines der wichtigsten plastischen Werke des 20. Jahrhunderts. Lehmbruchs „Kniende“ ist auch der erklärte Star in der aktuellen Ausstellung im Neumarkter Museum Lothar Fischer. Thema des 1881 bei Duisburg geborenen Bildhauers war der Mensch. Nach seinem Tod im März 1919 hinerließ Wilhelm Lehmbruck ein beachtliches Werk. Aber die Knieende hat ihn berühmt gemacht. Die Sonderausstellung im Neumarkter Museum Lothar Fischer dauert noch bis zum 22. Mai 2016.