Beharrlicher Einsatz mit Herzblut

Ingolstadt (intv) Sie verlässt ihr politisches Amt mit gemischten Gefühlen: zum einen freut sich Gudrun Rihl auf die, wie sie selbst sagt, gewonnene Freiheit, jedoch wird sie die intensive Parteiarbeit vermissen. Für eine weitere Amtsperiode im Stadtrat stellte sich die 72-Jährige nicht mehr zur Wahl. Doch sie geht mit Wehmut. Gern denkt sie an ihre Zeit in der Kommunalpolitik zurück. „Es gibt ja persönliche Beziehungen, die durch die politische Arbeit sehr intensiv geworden sind und es gibt Themen, die man gerne betrieben hat und die man jetzt nicht zu Ende führen kann. Das ist für mich zum Beispiel die Sanierung des Theaters. Da hätte ich gerne noch ein bisschen im Hintergrund weitergearbeitet“, so Rihl wehmütig. Aber in ihrer zwölfjährigen Amtszeit kann sie auch von Erfolgen berichten: „Wenn ein Antrag durchgegangen ist im Stadtrat, wenn man das gut gemacht hat, dann freut man sich natürlich. Das kann dann auch mal etwas Kleineres sein. Dass letztlich das Dach des Katharinengymnasiums noch saniert und abgedichtet wird. Ein langer Weg bis dahin. Oder der Bildungsbericht, ein Antrag von mir, der dann doch zu sehr weitreichenden Folgen für die Stadt geführt hat.“ Für Rihl geht ein Abschnitt zu Ende. Weiterhin ganz aktiv im Stadtrat bleibt Petra Volkwein, die ihren 60. Geburtstag im Kreise ihrer Genossen feierte. Seit 2002 zählt sie zum Stadtratsgremium und freut sich auf die nächsten sechs Jahre im Amt.