Begleitung auf dem letzten Weg

Pfaffenhofen (intv) Es ist ein Thema, das die meisten ganz weit weg von sich schieben. Es geht um das Sterben. Im Landkreis Pfaffenhofen gibt es seit nunmehr einem Jahr die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung, kurz SAPV. Ein Angebot, bei dem die Patienten in ihrer gewohnten Umgebung bis zum Tod betreut werden. „Die meisten Menschen wollen zu Hause sterben. So lange die Versorgung im eigenen Haus möglich ist, versuchen wir, diesem Wunsch nachzukommen“, so Franz Hartinger, Geschäftsführer der SAPV. Die ambulante Palliativversorgung sieht sich als Unterstützung zum Pflegedienst und zur Betreuung durch den Hausarzt. Das Team besteht aus acht Ärzten und acht Pflegekräften, die rund um die Uhr in der gesamten Region 10 im Einsatz sind. Der Landkreis Pfaffenhofen hat sich der SAPV vor einem Jahr angeschlossen. „Wir stellen fest, dass der Dienst seine Wirkung im Landkreis voll entfaltet hat. Es gibt viele Patienten, die sofort Kontakt aufgenommen haben,“ so Landrat Martin Wolf. Insgesamt haben sich die Mitarbeiter im Landkreis Pfaffenhofen vergangenes Jahr um 84 Patienten gekümmert. Sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte des SAPV-Teams absolvieren eine spezielle Zusatzausbildung, bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen. Denn die Anforderungen sind hoch – es geht sowohl um die Beratung als auch um Pflege.