Bayerische Landessynode in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Nach 28 Jahren tritt die bayerische Landessynode, das oberste Entscheidungsorgan der evangelisch-lutherischen Kirche, erstmals wieder in Ingolstadt zusammen. Die letzte Tagung der laufenden Synodalperiode hat am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst begonnen und geht noch bis Donnerstag. Der wichtigste Programmpunkt ist die Verabschiedung des Haushalts der bayerischen Protestanten. Es sind Erträge von rund 843 Millionen Euro und Ausgaben von 820 Millionen Euro vorgesehen.

Neben den Haushaltsfragen beschäftigen sich die Synodalen auch mit dem umstrittenen Familienpapier der Evangelischen Kirche .

Die Landessynode tagt zum letzten Mal in der aktuellen Zusammensetzung. Am achten Dezember wird es Neuwahlen geben. Die Kirchenvorstände der 1.500 evangelischen Gemeinden in Bayern wählen dann die neuen Mitglieder. Diese werden dann für sechs Jahre im Amt sein. Die Ingolstädterin Dorothea Deneke-Stoll, die derzeitige Synodalpräsidentin, wird dann nicht mehr dabei sein. Sie lässt sich nicht mehr zur Wahl aufstellen.