Badeunfälle in der Region: Richtiges Verhalten im Notfall

Ingolstadt (intv) Es waren traurige Ereignisse, die in der vergangenen Woche für Schlagzeilen gesorgt haben. Drei Menschen kommen innerhalb von vier Tagen bei Badeunfällen ums Leben. Darunter ein 26-jähriger Asylbewerber, ein 25-jähriger Vohburger sowie ein 60-Jähriger, der im Ingolstädter Baggersee ertrunken ist. Alexander Wecker von der Ingolstädter Wasserwacht war einer von drei Tauchern, die am Sonntag nach dem verschwundenen 60-Jährigen gesucht haben. Er warnt davor, weite Strecken zu unterschätzen: „Wenn man weite Strecken schwimmt, besteht immer die Gefahr, dass einem die Kraft ausgeht. Deshalb unbedingt parallel zum Ufer schwimmen und niemals alleine ins Wasser gehen“, so Wecker. Falls der Notfall eintritt, kommt es auf jede Minute an. Wer eine bewusstlose Person aus dem Wasser rettet, sollte deshalb sofort einen Notruf unter der 112 abgeben. Anschließend testen, ob der Schwimmer noch atmet. Wenn nicht, sofort mit der Reanimation beginnen. Dazu im Wechsel 30 Mal auf den Brustkorb drücken und zwei Mal Beatmung durch die Nase durchführen. Eine Situation, die sich keiner wünscht – in den vergangenen Tagen wurde aber deutlich, dass der Notfall schneller eintritt als man denkt.