Auto ins Ausland verschoben: Haftbefehl erlassen

Ingolstadt (Polizei / intv) Die Polizei hat einen 30-Jährigen in Würzburg festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, an der Verschiebung eines gestohlenen Autos ins Ausland mitgewirkt zu haben.

Bereits im September hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen, die neben der versuchten Sprengung zweier Geldautomaten in den Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen und Freising auch einen am Flughafen München gestohlenen hochwertigen Pkw ins Ausland verschoben haben.

Im Zuge der seither geführten Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt entstand ein weiterer Tatverdacht gegen einen 30-jährigen Mann aus Haar bei München. Dieser hat nach derzeitigem Erkenntnisstand am Diebstahl und der anschließenden Verschiebung eines am Flughafen München gestohlenen BMW im Wert von ca. 120.000 Euro mitgewirkt. Anhaltspunkte für eine unmittelbare Tatbeteiligung an der Sprengung von Geldautomaten gibt es bei dem 30-Jährigen bisher nicht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ingolstadt erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 30-jährigen Tatverdächtigen, dessen Aufenthalt zunächst unbekannt war. Der Gesuchte konnte jedoch durch polizeiliche Ermittlungen in Würzburg lokalisiert werden. Dort wurde er am Donnerstag (18.10.2018) in den Abendstunden mit Unterstützung von Spezialeinheiten festgenommen. Bei der inzwischen erfolgten Vorführung beim Haftrichter in München, ordnete dieser die Untersuchungshaft an.