Auslandsaufenthalt: Eine Bereicherung für den Lebenslauf

Ingolstadt (intv) Ein Auslandsaufenthalt ist gut für den Lebenslauf. Egal ob es sich dabei um ein Studium, ein Praktikum, eine Tätigkeit als Au Pair oder einen Freiwilligendienst handelt. Wer den Schritt ins Ausland wagt, kann eine andere Kultur kennen lernen und nicht zuletzt seine Sprachkenntnisse verbessern.

Welche Möglichkeiten junge Menschen haben, um in der Ferne Erfahrungen zu sammeln, darüber informierte die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Ingolstadt. Und der Andrang war groß an diesem Nachmittag. Das deckt sich auch mit der Erfahrung von Berufsberaterin Elisabeth Pfeiffer. Die jungen Leute, meist angehende Abiturienten, wollen ins Ausland. „Während die eine schon konkrete Vorstellung haben, träumen die anderen noch“, so Berufsberaterin Elisabeth Pfeiffer. Sie ermutigte die Anwesenden ins Ausland zu gehen. „Sie sind jung und flexibel. Sie sollen diese Erfahrung machen.“

Dieter Edenharter von Eurodesk Ingolstadt , eine Organisation die berät, aber keine Auslandsaufenthalte verkauft, gab einen ersten Überblick über die unzähligen Möglichkeiten wie Sprachkurse, Workcamps, Freiwiligendienste und Jobben im Ausland. Hoch im Kurs stehe derzeit Work and Travel. „Dabei bereist man das Land und arbeitet zwischen durch immer wieder um die Reisekasse aufzubessern“, erklärt Edenharter. „Man kann so etwas über Reisebüros buchen oder ganz einfach auch selbst organisieren.“

Eins machte Edenharter deutlich, so ein Auslandsaufenthalt geht ins Geld, deshalb sollte man vorab seinen finanziellen Rahmen genau abstecken. Selbst bei von EU oder Bund geförderten Freiwilligendienste braucht der Teilnehmer in der Regel noch bis zu 300 Euro monatlich, um leben zu können. Die Freiwilligen engagieren sich meist in sozialen und kulturellen Projekten innerhalb der EU, vorzugsweise in Osteuropa. Mit Seminaren werden sie auf ihre Teilnahme vorbereitet und außerdem vor Ort auch betreut. „Die Plätze für solche Angebote sind begehrt, aber begrenzt“, gab Edenharter den Jugendlichen mit auf den Weg. Der zeitliche Vorlauf betrage knapp ein Jahr. Wer also seinen Traum vom Auslandsaufenthalt verwirklichen möchte, sollte rechtzeitig planen.

Die Informationsveranstaltung „Erst mal ins Ausland“ bildete den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe der Berufsberatung unter dem Motto „Aus erster Hand“. Am 20. November geht es weiter mit einer Veranstaltung zum Thema Informatik, am 18 .Dezember stellen Fachleute aus Theorie und Praxis Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Bereich Werbung, Design und Marketing vor. Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr im Sitzungssaal der Agentur für Arbeit.