Ausbildungsstart für 150 angehende Übersetzer

Ingolstadt (intv) Während die bayerischen Schüler noch einen letzten Tag ihre Sommerferien auskosten durften, mussten die Schüler der Euro Fremdsprachschule bereits heute die Schulbank drücken. Seit 30 Jahren werden aus Mittlere Reife-Absolventen hier mitten in Ingolstadt Fremdsprachenkorrespondenten, die auf der ganzen Welt arbeiten. In diesem Jahr haben sich 150 Schüler für die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten angemeldet. Schuldirektorin Erna Beu hat in ihrem Leben schon viele von ihnen begrüßt. Seit 30 Jahren sorgt sie gemeinsam mit ihrer Tochter schon dafür, dass überall auf der Welt Sprachbarrieren gebrochen werden. „Ich denke, der Grund warum so viele Schüler diese Ausbildung machen wollen ist, weil sie wissen dass man einen Grundstein für die Zukunft setzten muss. Sie können in großen Firmen arbeiten, in Fluggesellschaften, in der Wirtschaft, sie können alles machen und ihre Sprachen ausleben“, sagt Schulleiterin Erna Beu. Als kleine Kostprobe auf die Arbeit eines Dolmetschers gab es für die neuen Schüler auch gleich eine Rede von einem native speaker. Er begrüßte die Schüler mit einer kleinen Anekdote über die guten Jobaussichten als Fremdsprachenkorrespondent in seiner Muttersprache, amerikanischem Englisch. Zwei Schülerinnen zeigten hinterher, was sie schon können und lieferten eine fehlerfrei Version der Rede auf Deutsch. „Unser Gastredner ist ein Verwandter einer Lehrkraft und so sind wir auf die Idee gekommen, unseren Übersetzern gleich einmal die Möglichkeit zum Dolmetschen zu geben“, erklärt Juniorchefin Sonja Beu. Nach dem lockeren Einstieg kam Erna Beu auf etwas zu sprechen, das ihr persönlich wichtig ist. Schließlich komme es ihm zukünftigen Job der Schüler nicht nur auf das fehlerfreie Beherrschen von mindestens zwei Fremdsprachen an. Gutes Benehmen sei mindestens genauso wichtig. Ihre vier Wünsche an die Schüler: Grüß Gott, auf Wiedersehen, Danke und Bitte. „Diese vier Wünsche muss man noch erwähnen, weil das heutzutage kaum mehr gelernt wird. Und dabei ist das so wichtig.“ Na dann sagen wir doch schon einmal danke für dieses Interview und allen Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr.