Mehr Sicherheit: Ausbau der Videoüberwachung

Ingolstadt (intv) Am Freitag hat Oberbürgermeister Christian Lösel mit Polizeipräsident Günther Gietl und dem Geschäftsführer der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft Dr. Robert Frank den Ausbau des neuen Kamerasystems vorgestellt. Hierfür reiste extra Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an.

Pünktlich zum Wochenende waren sie aktiv – 14 neue Kameras, die auf sieben belebte Bushaltestellen aufgeteilt sind. Die Kameras sollen nicht nur der allgemeinen Sicherheit der Bevölkerung dienen, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Bayerns Innenminister Herrmann ist die Sicherheit im Öffentlichen Nahverkehr ebenfalls sehr wichtig.

Auch wenn Ingolstadt eine sehr gute Sicherheitslage hat, wird vorgesorgt. Nur die Kombination aus Videoüberwachung und polizeilicher Präsenz kann Kriminalität verringern. Denn die Polizei kann nicht nur auf gespeicherte Bilder zurückgreifen, sondern auch live Bilder verwenden. Flächendeckend wird jedoch nicht überwacht.

Im Oktober letzten Jahres hat die Polizei einen Vandalen, der eine Scheibe einnschlug, durch die Videoüberwachung überführt. Das spricht für den Erfolg der Sicherheitsüberwachung.
Derzeit arbeiten Spezialisten an Überwachungssystemen, die eine Gesichtserkennung beinhalten. Damit können Täter schneller überführt werden. Datenschützer sehen das jedoch kritisch.