Ausbau der B16 bis 2030 geplant

Rain am Lech (intv) Die Bundesstraße 16 wird laut Bundesverkehrswegeplan bis 2030 zwischen Manching und Günzburg ganzheitlich ausgebaut. Zur gestrigen IHK-Konferenz waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Logistik gekommen, um über eine schnellere Abwicklung der einzelnen Projekte zu diskutieren.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erschien auch zur Konferenz in Rain am Lech.

Bei einem Aspekt sind sich alle Konferenzteilnehmer einig: Der drei- bzw vierspurige Ausbau der B16 zwischen der A8 und der A9 ist dringend nötig. Nicht nur für die Industrie, sondern auch für Pendler. Die Finanzierung ist dabei das geringste bzw gar kein Problem. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesverkehrswegepläne gibt es eine entsprechende finanzielle Hinterlegung“, erklärt CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. „Die Maßnahmen, bei denen wir Baurecht erhalten, können dann auch vom Bund finanziert werden. Wichtig ist, dass wir die Planungen jetzt beginnen.“ Die bayerische Verwaltung sitzt mit Nachdruck daran, die Planungen der einzelnen Projekte voran zu treiben.

Laut IHK-Schwaben-Präsident Andreas Kopton verzögern sogenannte Minderheitendiktaturen, d.h.  Bürgerinitiativen und Umweltschutzgruppierungen, den Planungsprozess am meisten. Die Vertreter der Bauämter beklagen fehlendes Personal, vor allem Ingenieure seien schwer zu finden. Für den Bundesverkehrsminister steht daher fest, dass zwischen den Einzelprojekten klare Prioritäten gesetzt werden müssen. Da, wo man sich zuerst einig wäre, solle auch zuerst mit der Baumaßnahme begonnen werden. Außerdem wurden fünf Einzelprojekte als sogenannter „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Dazu gehört auch die Strecke von Oberstimm bis zu A9 bei Manching. Da ist auch schon die Vorplanung abgeschlossen. Demnächst soll es für diese Strecke erste Vorentwürfe geben.