Der intv Gartentipp: Aus der Natur, für die Natur

Ingolstadt (intv) Es gibt Flächen im Garten, da geht einfach nichts auf, die Rasensaat funktioniert nicht oder der Rasen geht ständig kaputt. Gründüngung ist das Stichwort, wenn es um einen guten und nährstoffreichen Boden geht. Klee, Malve und Sommerwicke beispielsweise, durchwurzeln, düngen und verbessern den Boden. Die Gründüngung verhindert außerdem, dass sich Unkraut breit macht. Einige Pflanzen wirken auch speziell gegen Schädlinge und Krankheiten.

„Wenn man die Düngung im September aussät, frieren die Pflanzen über den Winter an, mulchen dann über das Frühjahr und werden danach eingearbeitet. Wenn man im Sommer sät, mäht man die Pflanzen im Herbst ab, lässt sie ein paar Tage auf dem Beet liegen und arbeitet sie dann ein.“, erklärt Gärtner Richard Ebner.

Das Praktische: nach dem Abmähen treiben die Pflanzen nicht mehr nach. Wer doch lieber schweißtreibendere Arbeit sucht, kann natürlich auch einen Erdaustausch vorziehen. Doch mit der Gründüngung bleibt viel mehr Zeit, um im Garten zu entspannen.