Auftakt: FDP läutet mit Wirtschaftsminister Martin Zeil den Wahlkampf ein

Ingolstadt (intv) „Ich bin mir absolut sicher, dass die FDP wieder den Sprung in den Bayerischen Landtag schafft.“ Ingolstadts FDP-Kreisvorsitzender Karl Ettinger blickt beim Wahlkampfauftakt der FDP mit Zuversicht auf den 15. September. Als prominente Wahlkampfunterstützung ist Wirtschaftsminister Martin Zeil gekommen.

Der besichtigt zunächst mit den Spitzen der FDP-Kreisverbände aus Ingolstadt, Eichstätt, Neuburg/Schrobenhausen und Pfaffenhofen und den Kandidaten für Landtags- und Bundestagswahl die Brauerei Nordbräu. Hier beim Mittelstand fühlt sich die FDP zu Hause. Eva Christine Wittmann-Ott, geschäftsführende Gesellschafterin der Brauerei, freut sich über den Besuch aus München und gibt dem Staatsminister auch einige Sorgen des Mittelstandes mit auf den Weg: Fachkräftemangel, zu hohe Energie- und zu hohe Rohstoffkosten.

Anschießend läutet die FDP im Stadtmuseum den Wahlkampf ein. Betont ruhig nach dem überraschenden Tod des Parteifreundes Max Stadler. Sowohl Zeil, als auch die Landtagsdirektkandidaten Jutta Herzner-Tomei werben dabei für liberale Politik. Der Wirtschaftsminister schimpft über rot/grüne Einheitspolitik und lobt den Wirtschaftskurs der FDP, der für Vollbeschäftigung im Freistaat gesorgt habe. Die Landtagsdirektkandidatin preist den Mittelstand, dem sie als Gastronomin selbst entstammt. Er sorge für Wachstum und Stabilität.

Insgesamt gibt sich die FDP bei ihrem Wahlkampfauftakt kämpferisch, warnt vor einer uneinigen Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern, aber auch vor einer absoluten Mehrheit der CSU. Das Tabu-Wort „Fünf-Prozent-Hürde“ hört man an diesem Abend nicht.