Auf Großprojekt folgt Großprojekt

Ingolstadt (intv) Mit dem Gründerzentrum im Kavalier Dallwigk hat die Stadt Ingolstadt einiges zu planen. Aber das ist nur eines der zahlreichen Großprojekte, die Oberbürgermeister Christian Lösel zusammen mit dem Stadtrat in Angriff nehmen wll.

Ein weiteres Thema sind die Kammerspiele am Stadttheater Ingolstadt. Die sollten ursprünglich im Klenzepark gebaut werden. Diese Planungen haben sich aber im vergangenen Jahr aufgrund der Flüchtlingswelle zerschlagen. Neuer Vorschlag: die Kammerspiele direkt neben dem Theater auf dem Parkplatz bauen. Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel sieht in diesem Standort durchaus Vorteile. Kulturreferent Gabriel Engert legt Ende Oktober die Pläne dem Stadtrat vor. Nach jetzigem Stand sollen die Kammerspiele in etwa vier Jahren fertiggestellt sein.

Schon etwas früher sollen die Ingolstädter auf der neu gestalteten Terrasse am Stadttheater einkehren können. Denn das Restaurant wird generalsaniert. Derzeit ist die Stadt noch auf der Suche nach einem neuen Pächter.

Lösel will in naher Zukunft auch die Stadtgeschichte in den Vordergrund rücken. Zum Beispiel mit Steinen. Die gesamte Fußgängerzone bekommt in den nächsten Jahren ein neues Pflaster. In einige Steine werden Daten zur Geschichte und zu Persönlichekeiten der Stadt eingraviert. Ein „Code für die Stadt Ingolstadt“ soll so mitten in der Fußgängerzone entstehen.

Und auch das Georgianum will auf Vordermann gebracht werden. In fünf Jahren soll das historische Gebäude erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Davor stehen große Sanierungsarbeiten an. In das Stiftsgebäude zieht das Ethik-Institut der Universität Eichstätt ein. Und auch für die anderen Gebäudeteile hat Lösel schon konkrete Pläne. Die Fasshalle soll dauerhaft zu einer Gaststätte werden und in der aufgelassenen Kirche St. Peter und Paul soll ein Veranstaltungsraum entstehen.

Georgianum, Fußgängerzone, Theater und Digitales Gründerzentrum –
Wirklich einiges zu tun für den Oberbürgermeister und seine Mitarbeiter. Finanzieren will die Stadt die Projekte übrigens über Mieteinnahmen, Fördergelder und Kredite.

Ob die Pläne von Oberbürgermeister Christian Lösel umgesetzt werden, entscheidet der Stadtrat in den kommenden Monaten.