Auf dem LGS-Gelände zieht immer mehr Grün ein

Ingolstadt (intv) Seit letzter Woche tut sich sichtbar viel auf dem Gelände der Landesgartenschau zwischen GVZ und Westpark. Das gärtnerische Team der Landschaftsarchitekten hat damit begonnen die 10 grauen sogenannten „Staudenkristalle“ auf dem rund 2700qm großen Areal mit Erde und Pflanzen zu befüllen.

Von hellgelb über orange bis weinrot – das werden die vorherrschenden Farben in den bepflanzten Kristallen sein. Diese haben ihren Namen durch ihre Umgebung erhalten. Industrie, Verkehr und Handel drücken von außen auf das Gelände.
Die Architekten pflanzen schon jetzt, damit die noch kleinen Pflänzchen bis zum Jahr 2020 groß genug sein werden, um den Besuchern ein schönes Bild zu bieten. Sie erstrahlen dann ab kommendem Frühling in verschiedenen Gelb-, Rot- und Orangetönen. Zu den 13.000 Stauden wie Schafgarbe oder Wolfsmilch werden sich 51 Eisenholzgewächse, auch Parrotien genannt, gesellen. Die aus dem Kaukasus stammenden Bäume sind äußerst robust und vertragen auch mal Dürre.
Nachhaltigkeit wird bei diesem Projekt groß geschrieben. Bei der Bepflanzung der Beete muss viel berücksichtigt werden. Einerseits sollen die bunten Blüten von Frühling bis Herbst erstrahlen, andererseits muss der Pflegeaufwand auch nach der Landesgartenschau überschaubar bleiben. Die Bepflanzung übernehmen 15 fleißige Helfer, denn dahinter steckt viel Handarbeit. Im kommenden Jahr werden dann noch 45.000 Zwiebelpflanzen wie Tulpen oder Zierlauch gepflanzt.