Audi: Zuversicht trotz Abgasaffäre

Ingolstadt (intv) Von der Abgasaffäre sind weltweit elf Millionen Fahrzeuge verschiedener Marken betroffen. Audi ist eine davon. Welche Auswirkungen hat der VW-Abgasskandal für die Marke Audi? Das war wohl die spannendste Frage im Vorfeld der Hauptversammlung des Ingolstädter Autobauers. Heute Vormittag sollte es dann Antworten geben.

„Mit Softwaremanipulationen bei Dieselmotoren sind Regeln gebrochen und ethische Grenzen überschritten worden. Wir alle im Volkswagen-Konzern bedauern, was passiert ist und arbeiten mit ganzer Kraft daran, Vertrauen zurückzugewinnen. Das geht nur mit voller Transparenz und nachhaltigen Lösungen. Wir bringen das in Ordnung“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, vor den versammelten Aktionären.

Audi arbeitet an der Aufklärung der Abgasaffäre. Derzeit sei man dabei, die betroffenen Modelle technisch umzurüsten. Das werde die Verantwortlichen noch bis Ende des Jahres beschäftigen. Trotz der Abgasaffäre blickt Audi aber positiv in die Zukunft.

Bis Ende April habe die Marke Audi weltweit knapp 5 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Auslieferungen und Umsatz sollen im Gesamtjahr weiter wachsen. Und damit nicht genug. Noch in diesem Jahr sollen mehr als 20 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt kommen. Bis 2020 soll die Fahrzeugpalette sogar auf 60 verschiedene Modelle ausgeweitet werden. Außerdem sei Audi führend beim pilotierten Fahren und bringe das mit dem A8 demnächst auch in Serie.