Audi wehrt sich: Technischer Fehler statt Manipulation

Ingolstadt (intv) Am Freitag ist Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit neuen Vorwürfen gegen Audi in Sachen illegaler Abgassoftware vorgeprescht. Sehr zum Entsetzen und offensichtlich auch Erstaunen der Audi-Chefetage. Jetzt setzt sich der Ingolstädter Autobauer zur Wehr. Bei den von Dobrindt angesprochenen 24.000 Dieselmotoren der Oberklasse-Modelle A7 und A8 soll es sich um einen technischen Fehler und nicht um eine absichtliche Manipulation handeln. Das sagte ein Audi-Sprecher gestern der Deutschen Presseagentur. Auch die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge sei nicht richtig. Von dem Fehler ist laut Audi nur eine vergleichsweise geringe Zahl an Dieselmotoren betroffen. Auslöser für den erhöhten Stickoxid-Austoss soll eine Software in Automatikgetrieben sein. Audi habe die Abweichungen selbst festgestellt und dem Kraftfahrtbundesamt gemeldet. Mittlerweile sprach sich Rupert Stadler auch mit Verkehrsminister Dobrindt aus. Das Thema ist aus der Welt sagte ein VW-Sprecher heute der Deutschen Presse Agentur.