Asyl, Innenstadt und Baumaßnahmen: Das war 2015 in Schrobenhausen

Schrobenhausen (intv) 2015 war für Schrobenhausen ein Jahr des Umbruchs. Die 17.000-Einwohner-Stadt sah sich gleich mehreren Herausforderungen gegenüber. Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU) geht in seiner Neujahrsansprache auf die wichtigsten Themen ein, die die Lenbachstadt derzeit beschäftigen.

„Das beherrschende Thema wird die Umgestaltung unserer Innenstadt sein“. Dem Bürgerentscheid vom November war eine fast zweijährige Planungsphase vorausgegangen, an der sich die Bevölkerung beteiligt hatte. Im neuen Jahr soll der erste Bauabschnitt realisiert werden.

Neuland betrat die Stadt im Sommer 2015 mit der Ankunft der ersten Asylbewerber in Schrobenhausen. Knapp 30 Menschen aus Afghanistan kamen am 13. Juli in der Stadthalle an. Vier Wochen später ging das erste Containerdorf des Landkreises in Betrieb. Im Herbst wurde auch die ehemalige Grundschule Schrobenhausen zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert. Mittlerweile leben rund 200 Asylsuchende in Schrobenhausen.

Auch für die Schulen war es ein bewegendes Jahr. Der Neubau der Grundschule Mühlried wurde fertiggestellt, die Mädchen der Maria-Ward-Realschule dürfen sich unterdessen über eine nagelneue Turnhalle freuen, die das Schulwerk der Diözese Augsburg errichtet hat.

2016 stehen einige wichtige kulturelle Höhepunkte bevor. „So dürfen wir den 180. Geburtstag unseres Malerfürsten Franz von Lenbach feiern“, kündigt Stephan an. Auch sei eine Kooperation mit der baden-württembergischen Stadt Schwetzingen in Sachen Spargelanbau geplant. „Auf dem Schrobenhausener Spargelmarkt werden wir die Patenschaftsurkunde unterzeichnen“, so der Bürgermeister.

Die komplette Neujahresansprache sehen Sie am 01.01.2016 in unserem Studio Schrobenhausener Land.