Archäologie auf der Kippe

Eichstätt (intv) Die Universitätsleitung spielt mit dem Gedanken, den Lehrstuhl für Archäologie zu schließen. Auf Anweisung der katholischen Kirche soll die Universität in Eichstätt nämlich bis 2017 knapp zwei Millionen Euro einsparen. Die katholische Kirche ist Träger der Uni, die nun den Rotstift ansetzen muss. Das löst Empörung bei einigen Professoren aus. „Sowohl für die klassischen Philologen, als auch für die Althistoriker, für die Kunstgeschichte, auch für die Theologie natürlich ist die Archäologie ein wichtiges Fach, keine Disziplin kommt ohne sie aus“, betont Michael Rathmann, Professor am Lehrstuhl für Alte Geschichte.  Noch ist jedoch nichts entschieden. Welche Bereiche der Universität von den Einsparungen betroffen sein werden, entscheidet sich bis Ende des Jahres.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar