Arbeitsmarktzahlen: Stimmiges Finale

Ingolstadt (intv) Zusammen mit dem Landkreis Freising liegt die Region Ingolstadt mit der niedrigsten Arbeitslosenquote weiterhin bundesweit an der Spitze. Auch der geringe, saisonal bedingte, Ausschlag im Dezember konnte die gute Stimmung heute in der Arbeitsagentur nicht trüben. Ein stimmiges Finale also für das Arbeitsmarktjahr 2014. Saisonal bedingt steigt die Arbeitslosigkeit in den kalten Monaten, jedoch im vergangenen Dezember nicht so spürbar, wie sonst: „Der Dezember war für uns ein sehr erfolgreicher Monat. Wir haben aktuell eine Arbeitslosenquote in der Region Ingolstadt von 2,1 Prozent. Witterungsbedingt ist das gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte angestiegen, aber wir sind 0,1 Prozentpunkte besser als im Jahr 2013 im Dezember, damals hatten wir nämlich 2,2 Prozent. Insgesamt hat sich die positive Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter entwickelt. Das merkant man an den Zahlen der Arbeitslosigkeit, aber auch bei den Stellenzugängen, denn wir hatten im Dezemer 3.130 offen gemeldete Stellen“, berichtet Manfred Jäger, Leiter der Agentur für Arbeit Ingolstadt.

Den Ausgleich zu den fehlenden Stellen bei Außenberufen übernahm vor Weihnachten der Einzelhandel. Das relativiert sich jedoch im Januar schnell wieder, so Jäger. Er blickt allerdings zuversichtlich in das Jahr 2015. Die Herausforderung wird weiterhin die Vollbeschäftigung sein: „Wir brauchen Fachkräfte, vor allem im Gesundheitsbereich, im Pflegebereich, da haben wir immer noch einen starken Mangel an Fachkräften, aber auch im Handwerk ist der Fachkräftebedarf weiterhin vorhanden, wir haben 3.100 offene Stellen, das sind deutlich mehr als vor einem Jahr und die gilt es zu besetzen“, so Jäger.

Darüber hinaus will Jäger auch die Gruppe der Langzeitarbeitslosen stärker fördern. Sie machen immerhin 20% der Arbeitslosen in Ingolstadt aus.

Und nun die exakten Zahlen der Agenturbezirke im Überblick:

Ingolstadt:   3,3 Prozent

Eichstätt:    1,2 Prozent

Neuburg-Schrobenhausen:   1,9 Prozent

Pfaffenhofen:   2,0 Prozent

Neumarkt i. d. OPf:    2,0 Prozent

Gesamtbezirk Weißenburg:   3,3 Prozent