Arbeit Regional: Erdgasprüfung mit der Stadtwerke

Ingolstadt (intv) Die Stadtwerke Ingolstadt (SWI) sind wieder unterwegs und das im Dienste der Sicherheit. Seit 150 Jahren warten die Stadtwerken die Erdgasleitungen im Stadtgebiet sowie die 16 mit Erdgas versorgten Umlandsgemeinden.

Wenn 2 Männer mit gelben Westen unterwegs sind. Einer davon ein Tablet in der Hand hält und der andere ein staubsaugerartiges Gerät, dann sehen Sie gerade eine Überprüfung der Erdgasleitung. Alle zwei Jahre wartet die Stadtwerke Ingolstadt die Leitungen, um Lecks zu finden. Jedoch kommt es auch auf die Druckstufe an, ob die Leitung öfter überprüft wird. Da die Leitungen unter dem Erdboden liegen, verwenden die Angestellten ein besonderes Gerät. Es funktioniert wie ein Staubsauger. Durch das Ansaugen von Luft wird die Methankonzentration darin gemessen.

Das Gerät misst parts per million (ppm). Das sind sehr geringe Methanwerte, die nicht mal von der Nase wahrgenommen werden. Außerdem brauchen die Mitarbeiter nicht nur dieses Gerät, sondern auch ein Tablet, das zur Dokumentation und Orientierung der Leitungen dient, und ein Messgerät, das die eventuell auftretenden Methanwerte anzeigt. Finden die Mitarbeiter der SWI ein Leck, so handeln sie je nach Konzentration. Bei geringen Methanwerten wird die Stelle alle paar Monate nachgemessen, bei einer höheren Konzentration gräbt die SWI sofort auf. Zu größeren Notfällen ist es in den letzten 150 Jahren glücklicherweise nicht gekommen. Das spricht für eine sichere Erdgasversorgung in Ingolstadt.