Anzeige wegen Geldwäsche

Eichstätt (intv) Die Polizei ermittelt wegen Geldwäsche gegen einen Mann aus dem Landkreis Eichstätt. Der 43-jährige hatte sein Konto für illegale Geldüberweisungen nach Osteuropa zur Verfügung gestellt. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, hatten die Drahtzieher dem Mann eine Provision von 20 Prozent des überwiesenen Geldes in aussicht gestellt. Eine Überweisung hatte geklappt, wofür der 43-jährige eine Provision im vierstelligen Eurobereich bekommen hatte. Die zweite Überweisung wurde gestoppt, weil das Geld aus Betrugsdelikten stammte. Die Geschädigten hatten anzeige erstattet und das Geld wurde zurückgebucht.

Der 43-jährige sah sich daraufhin selbst als Betrugsopfer und zeigte seine Auftraggeber bei der Polizei an. Er gab zu Protokoll, dass er nicht gewusst habe, dass er sich mit den Geldtransfers strafbar gemacht hat. Die Beamten ermitteln jetzt gegen ihn wegen Geldwäsche und wegen Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte.

Die Polizei warnt davor, auf derartige Angebote mit dubiosen Geldtransfers einzugehen. Es handelt sich dabei fast immer um Geld aus Straftaten. In allen Fällen wird ein Strafverfahren gegen denjenigen eingeleitet, der sein Konto für solche Transaktionen zur Verfügung stellt.