Ansprechpartner für alle: einen Tag mit Schulleiter Markus Köhler

Schrobenhausen (intv) Seit August 2017 sitzt der gebürtige Ingolstädter Markus Köhler an dem großen Schreibtisch im Direktorat. Als Schulleiter des Schrobenhausener Gymnasiums ist er der Ansprechpartner für alle. Wir wollten von ihm wissen, wie er sich mittlerweile eingelebt hat und haben ihn einen Tag lang bei der Arbeit begleitet.

Der Tag beginnt für Markus Köhler meistens an seinem Schreibtisch. Über das Onlineportal der Schule verschafft er sich einen ersten Überblick, welche Schüler oder Lehrer sind krank, muss er kurzfristig die Vertretung übernehmen.

„Wie ich am Gymnasium war, war der Oberstudiendirektor eine Respektperson, von der man richtig Angst hatte. Dieses ganze Bild hat sich im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte aber sehr gewandelt.“

Markus Köhler hat immer eine offene Tür und ein offenes Ohr für seine Schüler. Mit den Schülersprechern sitzt er regelmäßg zusammen, spricht über aktuelle Projekte oder Probleme. „Es ist wichtig, dass man alle Bedürfnisse und alle Wünsche von Schülern und Eltern ernst nimmt. Und versucht was im Rahmen der Möglichkeiten erreichbar ist, positiv zu unterstützen.“

Bevor Markus Köhler nach Schrobenhausen gekommen ist, war er 16 Jahre lang Musik- und Mathelehrer in Augsburg und bereits sechs Jahre Schulleiter in Hof. Termine koordinieren, Konferenzen organisieren und viele viele Dokumente unterschreiben gehören zu seinen täglichen Aufgaben. Dann geht es aber mal raus aus dem Büro. Eine Musiklehrerin hat ihren letzten Tag am Gymnasium. Danach darf der Schulleiter selber mal ran. Ein paar Mal in der Woche gibt er Musik- und Klavierunterricht.

„Ich denke ich bin hier sehr gut angekommen. Es ist eine tolle Schule, die sehr viele Innovationen bereitgestellt hat. Ein nettes Kollegium sowie eine gute Zusammenarbeit mit den Schülern und auch dem Elternbeirat.“

Markus Köhler schätzt die Abwechslung, die sein Beruf mit sich bringt. Für seine Amtszeit am Schrobenhausener Gymnasium hat er sich viel vorgenommen. „Es ist mir wichtig, dass wir eine Umweltschule werden. Der Umweltschutz muss bei jungen Menschen gelebt werden. Es ist mir wichtig, dass wir uns für Demokratie und Toleranz einsetzen. Es ist mir wichtig, dass wir neue und moderne Unterrichtsformen einbauen. Da kann man in einer Position im Direktorat schon sehr viel ermöglichen oder auch die Lehrkräfte unterstützen. So lernen die Schüler mehr und wachsen in ihr Leben hinein. Schule ist schließlich ein Teil vom Leben.“

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