Anschlag auf den Boston Marathon: „Stronger“ zeigt uns die Geschichte eines Überlebenden

Ingolstadt (intv) Es war der 15. April 2013 als beim Boston Marathon mehrere Bomben explodierten. Drei Personen starben, über 200 wurden verletzt. Unser Kinotipp „Stronger“ zeigt uns die wahre Geschichte von Jeff Bauman, der den Anschlag nur knapp überlebte.

Jeff wartet kurz vor dem Ziel auf seine Freundin Erin, als die Bomben explodieren. Er verliert bei dem Anschlag beide Beine, ein riesen Schock für den jungen Mann. Doch Jeff kann den Attentäter identifizieren und hilft der Polizei somit entscheidend weiter. Die Öffentlichkeit feiert ihn als Helden. Plötzlich ist er ein Symbol für den Durchhaltewillen der Stadt.

„Als wir uns das erste Mal getroffen haben, hat Jeff mich sehr bestärkt. Und das hat mir während des ganzen Prozesses sehr geholfen. Ich war sehr aufgeregt, als feststand, dass ich die Rolle spiele. Und Jeff war dem immer positiv gegenübergestanden. Aber für mich war es schon nervenaufreibend ihn zu treffen. Aber es war dann von Anfang an ganz natürlich.“, erzählt Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal.

Und auch Schauspielerin Tatiana Maslany war begeistert von ihrem Treffen mit Erin: „Erin war unglaublich. Sie hat alle meine Fragen beantwortet und war immer für mich da. Es ging nicht wirklich darum sie zu imitieren. Für mich war vielmehr ihre Energie wichtig. Sie hat dieses unglaublich ruhige Durchhaltevermögen. Und das konnte ich sehr gut in meine Rolle einbringen.“

Einerseits muss Jeff als „Amercian Hero“ stark sein, doch andererseits zerbricht er fast an seinem Schicksal. „Stronger“ basiert auf der Autobiografie von Jeff Bauman, die er ein Jahr nach dem Anschlag veröffentlichte. Der Film läuft am Donnerstag in den Kinos an und ist ab 12 Jahren freigegeben.