Ankunft der ersten Asylbewerber in der Max-Immelmann-Kaserne

Manching (intv) Zu Fuß von Syrien in die Türkei, durch Griechenland, Albanien, Montenegro und Ungarn. Die Flucht aus dem umkämpften Land verlangt Durchhaltevermögen, Kraft und den starken Wunsch nach einem besseren, sicheren Leben. Syrien ist nur ein Land von vielen, in dem die Bewohner aus Angst vor Krieg und Terror gezwungen sind alles hinter sich zu lassen und zu flüchten. 41 Asylsuchende aus den verschiedensten Ländern kamen gestern in der zu einer Erstaufnahmeeinrichtung umgebauten Max-Immelmann-Kaserne in Manching an. Sie kommen aus Syrien, Nigeria, Palästina, Tansania, Pakistan, Marocco, Eritrea und dem Senegal. 41 Menschen, mit kaum mehr als einem Rucksack bepackt, der alles enthält, was sie noch besitzen. Die Strapazen ihrer langen Flucht stehen ihnen noch ins Gesicht geschrieben. Diese Flucht hat in Manching nun ihr vorläufiges Ende gefunden. Dort können sie in den nächsten zwei Wochen erst einmal zur Ruhe kommen, ehe sie auf die Asylbewerberunterkünfte in ganz Bayern aufgeteilt werden.

In Manching beziehen die Asylbewerber zunächst Haus 22, den ehemaligen Sanitätsbereich der Kaserne. Hier gab es am wenigsten Arbeiten, dementsprechend schnell konnte das Gebäude für seine neuen Bewohner vorbereitet werden. Als nächstes werden die Erdgeschosse der umliegenden Gebäude bezugsfertig gemacht, dann die oberen Stockwerke. Bis Weihnachten soll alles fertig sein. Bis zu 520 Asylbewerber sollen dann dort vorübergehend untergebracht werden.