Anklage Mord: Frau soll Lebensgefährten mit heißem Wasser verbrüht haben

Ingolstadt (intv) Es ist eine Tat, die an Brutalität kaum zu übertreffen ist. Eine 57-Jährige soll ihren Lebensgefährten mit 10 Litern kochenden Wasser verbrüht und ihn so heimtückisch getötet haben. Das Ganze ereignete sich im Oktober vergangenen Jahres in Geisenfeld, seit heute muss sich die Frau vor dem Landgericht Ingolstadt verantworten. Die 57-Jährige wirkte heute verwirrt, fast schon etwas unbeholfen. Sie hat die Tat eingeräumt, gab als Motiv Eifersucht an – denn die Frau ging davon aus, dass ihr Lebensgefährte eine Affäre hat. Jetzt ist die Frage der Schuldfähigkeit zu klären. Anita Irma A. war bereits vor der Tat in psychiatrischer Behandlung, sie hat starke Verlustängste und Angstzustände. Die 57-Jährige wurde von ihren Lebensgefährten immer wieder betrogen. Bei einer Verurteilung droht der Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe bzw. die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.