Alltag rund um den „Krieger von Kemathen“

Kipfenberg (intv) In dem Kipfenberger Ortsteil Kemathen wird das Skelett eines jungen Mannes in einem Grab aus dem 5. Jahrhundert gefunden. Dem germanischen Krieger waren Schild und Schwert beigelegt. Der Fund ist heuer 20 Jahre her und war Grundstein für das heutige Römer- und Bajuwarenmuseum auf der Burg Kipfenberg. Mit einer aufwendigen Sonderausstellung feiert das Musem seinen 20. Geburtstag mit Mitmachstationen. Diesmal steht aber nicht der Kampf von damals im Vordergrund, sondern der Alltag. Begleitend zur Ausstellung soll es mehrere Workshops geben, beispielsweise zum Bogenbau, Weben oder Korbflechten. Darüber hinaus gibt es Führungen speziell für Schulklassen.

Träger des Museums ist der Markt Kipfenberg, die Sonderausstellung ist mit EU-Leadermitteln von knapp 7.000 Euro gefördert.
Sie öffnet am 27. April ihre Pforten, Highlight ist das große Museumsfest mit vielen Aktionen am 18. und 19. Mai.