Alles unter Kontrolle: Sicherheit auf dem Pfingstvolksfest

Ingolstadt (intv) Die Sicherheit der Ingolstädter Volksfestbesucher steht wieder an erster Stelle. Unter dem Eindruck des weltweiten Terrors setzen Stadt und Polizei auch heuer auf Taschenkontrollen, verstärkte Polizeipräsenz und Videoüberwachung. Aber wie sicher fühlen sich die Volksfestgäste wirklich?

Die Mehrzahl der befragten Besucher fühlt sich sicher – das ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage, die intv heute gemacht hat. Klar ist den Gästen aber auch, dass es eine vollkommene Sicherheit nicht geben kann. Das bestätigt ebenfalls Marktleiter Marcus Jaud. Er betont, dass viel dafür getan wird, dass den Besuchern nichts passiert, hundertprozentige Sicherheit könne es aber auf einer Großveranstaltung wie dem Ingolstädter Pfingstvolksfest trotzdem nicht geben.

Sicherheit wird auf dem Pfingsvolksfest großgeschrieben: Es gibt ein eingezäuntes Gelände, verstärkte Polizeipräsenz, Videoüberwachung und Taschenkontrollen. Spaziert man über das Volksfestgelände, so scheinen jedoch ohnehin viele Menschen auf Rucksäcke und große Taschen zu verzichten – so wie die Polizei im Vorfeld dazu aufgefordert hat.

Generell zieht Marktleiter Jaud eine positive Zwischenbilanz: „Es gab in Relation zum Besucheransturm relativ wenig Schlägereien. Ich freu mich, dass es bisher eine ruhige Wiesn ist.“

Eine ruhige Schanzer Wiesn – das war vor einigen Jahren noch anders. Wie Jaud berichtet, gab es vor zehn bis 15 Jahren noch deutlich mehr Schlägereien und Unruhestifter auf dem Volksfest. Das neue Sicherheitskonzept habe jedoch einen großen Teil dazu beigetragen, dass sich dies seit einigen Jahren geändert hat und immer mehr Familien auf das Pfingstvolksfest kommen.