Agropa erwirkt Richtigstellung

Brunnen (intv)  Der Vorwurf lastete schwer. Das Brunner Unternehmen Agropa, das diverse Supermärkte mit Kartoffeln und Zwiebeln beliefert, sollte sich – genau wie acht andere Unternehmen aus der Branche – an illegalen Preisabsprachen beteiligt und so die Verbraucher um mindestens eine Milliarde Euro geprellt haben. Das wollte zumindest die Bild-Zeitung aus Insiderkreisen erfahren haben. Agropa-Geschäftsführer Johann Dittenhauser hat den Vorwurf von Anfang an vehement zurückgewiesen. Wie die Mitarbeiter von Bild.de ohne Rücksprache mit dem Unternehmen auf die Agropa GmbH gekommen sind, ist ihm bis heute schleierhaft. Erst als Dittenhauser einen Anwalt einschaltet und dieser Schadensersatz fordert, knickt die Bildzeitung ein, entschuldigt sich und druckt eine Richtigstellung. Für Dittenhauser ist die Sache damit gegessen. Glücklicherweise – so der Geschäftsführer gegenüber intv – sei der Imageschaden für das Brunner Unternehmen kleiner als zunächst befürchtet.

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