AfD und FDP scheitern an 5-Prozent Hürde

Ingolstadt (intv) Gemischte Gefühle bei den Politikern. Die FDP ist enttäuscht, weil sie aus dem Bundestag geflogen ist. Die AfD hingegen freut sich, dass sie den Einzug nur knapp verpasst hat. Laut dem vorläufigen Endergebnis hat die EURO-kritische Partei 4,7 Prozent erreicht. Für Direktkandidatin Christiane Boruzs und Kreisvertreter Rolf Heine ein Grund zum Feiern. Denn bei der Gründung im Februar habe noch keiner damit gerechnet, überhaupt an der Bundestagswahl teilzunehmen, geschweige denn an der fünf-Prozent Hürde zu kratzen. Die AfD also in Aufbruchstimmung, die FDP hingegen eher in Krisenstimmung. Erstmals in ihrer Geschichte scheitert sie kläglich mit 4,8 Prozent und verpasst den Einzug in den Bundestag. Bei Bundestagskandidat Anton Brandl sitzt der Schock noch immer tief. Er zeigt sich selbstkritisch: So seien viele Versprechen der FDP in den vergangenen Jahren auf der Strecke geblieben.