Abschluss der Deutschen Bischofskonferenz in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Die Deutsche Bischofskonferenz fand heute Nachmittag in Ingolstadt ihr Ende. Bei der Abschlusspressekonferenz lieferte Kardinal Reinhard Marx einige Ergebnisse.
Keine Einstimmigkeit, dafür aber eine große Mehrheit unter den Bischöfen gab es beim Thema konfessionsverschiedene Ehepaare, die an der Eucharistie teilnehmen wollen. Dazu formulierten die Geistlichen eine pastorale Handreichung.

Natürlich kam der Umgang der Kirche mit Geld angesichts des jüngsten Finanzskandals des Bistums Eichstätt nochmals aufs Tableau.

„Wir können nicht mehr warten, wir können das nicht aufschieben. Wir brauchen mehr Transparenz, vergleichbare Kriterien in den Bistümern, Kontrolle, Aufsichtsgremien und eben Solidarität, der Gedanke, wie arbeiten wir zusammen in den Bistümern“, betont Marx. Er stellt ein Konzept in Aussicht. Die 61 Bischöfe fassten einstimmig den Beschluss, demnächst einen Leitfaden mit Zielsetzung, Zeitachse und Maßnahmen für mehr Transparenz zu erarbeiten. Damit solche Vorfälle wie in Eichstätt, wo 50 Millionen Euro veruntreut worden sind, nicht mehr vorkommen können.
Es geht schließlich um die Glaubwürdigkeit der gesamten katholischen Kirche in Deutschland.