Ab ins Gelände: so geht Mountainbiken richtig

Ingolstadt (intv) Mit dem Mountainbike über Stock und Stein. Wem einfache Radwege zu langweilig sind, der findet beim Mountainbiken abseits der geteerten Strecken seinen Freizeitspaß. Dafür sind aber etwas fahrerisches Können und Kondition wichtig. Ein paar fahrtechnische Grundlagen machen insbesondere das Bergabfahren wesentlich sicherer.

„Ganz wichtig für Anfänger ist das Gleichgewicht. Das kann man aber gut über Stehversuche üben. Außerdem sollte man immer den Untergrund im Blick haben und den richtigen Gang wählen. Das ist gerade am Anfang gar nicht so leicht. Genauso schwer ist es, mit den Bremsen zurechtzukommen. Auf Schotterstrecken stürzt man leicht, wenn man die Vorderbremse zu stark benutzt.“, erklärt Matthias Spickenreuther, Sportexperte der AOK Bayern.

Wer sich gerade erst am Mountainbiken versucht, sollte nicht gleich ins härteste Gelände einsteigen. Breite Wege ohne Wurzeln oder größere Steine sind für den Anfang ideal, um ein Gefühl zu bekommen. Wer sich sicher fühlt und eine gute Kondition hat, kann den Schwierigkeitsgrad und die Belastung steigern. Und neben dem hohen Spaßfaktor ist Mountainbiken zudem ein optimales Ganzkörper-Training.

„Im Vergleich zum Laufen ist es gelenkschonenender und für sehr viele Menschen geeignet. Es ist eine klassische Ausdauersportart. Es stärkt das Herz-Kreislaufsystem und hat auch eine hohe Kraftkomponente. Die Beinmuskulatur ist sehr gefordert aber auch die Rumpfmuskulatur und die Arme, weil viele Unebenheiten ausgeglichen werden müssen.“

Auch wenn es keine Pflicht ist: Der Helm gehört beim Mountainbiken unbedingt zur Standard-Ausrüstung!  Passen Sie die Strecke Ihrem Fahrkönnen und Ihrer Kondition an – und nicht umgekehrt. Denn je sicherer Sie sich durch das Gelände bewegen, umso größer wird dann auch das Naturerlebnis.