94 Einsatzfahrzeuge und ein Minister

Manching (intv) „Das Unglück schläft nicht!“ Damit brachte es der Präsident des Deutschen Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren, Hans-Peter Krüger, auf den Punkt. Denn Unfälle passieren ständig, gerade jetzt im Urlaubsverkehr – und Katastrophen werden immer häufiger. Darauf wies auch der bayerische Innenminister hin. Joachim Herrmann freute sich sichtlich über nicht weniger als 94 Einsatzfahrzeuge, die jetzt in Manching den Hilfsorganisationen übergeben wurden. Außer den Feuerwehren kamen noch das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter, die Malteser und der Arbeiter Samariter Bund zum Zug. Sie alle wurden in den letzten Jahren immer häufiger in Anspruch genommen. Denn der Klimawandel sorgt ständig für neue Einsätze. Erst im Juni 2013 wurden nagelneue Löschfahrzeuge schon ganz kurz nach der Übergabe beim großen Hochwasser gebraucht. Glücklicherweise kann man mit diesen Autos nicht nur spritzen, sondern auch abpumpen. Für die Sicherheit der Bevölkerung hat allein der Freistaaat Bayern sechs Millionen Euro investiert, auch der Bund ist hier engagiert. Berlin hat zum Beispiel ein Fahrzeug für die Feuerwehr Ingolstadt bezahlt. Das kommt zum Einsatz, wenn radioaktive Sustanzen, biologische Gifte oder Chemikalien beseitigt werden müssen.