25 Jahre WFI

Ingolstadt (intv) Es war eine schwere Geburt. Über sechs Jahre dauerten Planung und Realisierung. Heute ist die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät eine erste Adresse in der europäischen Hochschullandschaft. Mehr noch: Die Ingolstädter Filiale ist in den verschieden Rankings weit höher einsortiert als die übrigen Angebote der Katholische Universität Eichstätt. Wirtschaftswissenschaften in einer katholischen Hochschule ist ein Alleinstellungsmerkmal und ein erfolgreiches noch dazu, lobt der Großkanzler Reinhard Kardinal Marx  beim Festakt zum 25. Jubiläum.Gekommen sind Gründerväter, Geburtshelfer, Professoren der ersten Stunde, einige erfolgreiche Absolventen, sowie Sponsoren und Gönner. Ein besonderes Jubiläumsgeschenk brachte Ingolstadts Oberbürgermeister mit: So die KU will könnte das zur Sanierung anstehende historische Georgianum Standort für das geplante Ethikkompetenzzentrum sein, erklärte er den überraschten Gästen. Allerdings, schränkt KU-Präsidentin Gabriele Gien gleich ein, seien die Gespräche noch am Anfang.
Ethisches Handeln aber, so der Großkanzler sei unabdingbar für nachhaltiges Wirtschaften. Insofern wäre das Projekt wünschenswert: Allerdings eine Zusage zur Schaffung einer Dritten Professur im Bereich Wirtschaftsethik wollte  der Kirchenmann nicht geben. Aufhorchen ließ dagegen das Beispiel einer Absolventin des Hauses: Anne Decker betreut über die Firma coffeecircle ethiopische Kaffeepflanzer. Deren Erzeugnisse werden in Deutschland veredelt und übers Internet verkauft. Ein Kreislauf, kommt ein Teil der Erlöse doch den  Bauern vor Ort zu Gute. Ein Beispiel  gelebter Nachhaltigkeit, das sich lohnt  unter www.coffeecircle.com näher gewürdigt zu werden.