Verkehrskonzept für Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Die Autostadt Ingolstadt hat nach Wolfsburg das zweitgrößte Verkehrsaufkommen in ganz Deutschland. Lärm, Abgase, Stau; Mobilität bringt auch Probleme mit sich. Die kommunale Verkehrspolitik in Ingolstadt ist eines der wichtigsten Kernthemen sowohl für Bürger als auch Politiker. Auch die Ingolstädter SPD hat Ideen gesammelt, die sie in einem Verkehrskonzept zusammenfasst.
Dabei geht es um den motorisierten Individualverkehr, um Fahrradfahrer und um den öffentlichen Personennahverkehr, kurz ÖPNV. Unter diesen drei Schwerpunkten gliedert die Ingolstädter SPD ihr Verkehrskonzept. Zum Beispiel steht die Forderung nach einem einheitlichen Tarifverbund im Raum. In ganz Bayern sei unsere Region die einzige ohne solch eine Regelung, so Verkehrsexperte Manfred Meier.
Viele Punkte seien sogar zeitnah umsetzbar: So könnte eine kürzere Taktung das Busfahren deutlich attraktiver machen, auch Samstags zur Einkaufszeit müssten Busse öfters in der Innenstadt verkehren.
Für die SPD führt kein Weg an einer besseren Finanzausstattung vorbei. Städte wie Regensburg und Würzburg investieren mehr in ihr Bussystem, haben aber auch dreimal so viele Fahrgäste. Mehr dazu in der teleschau.