60 Reiter, 40 Hunde, bestes Wetter

Neuburg (intv) 40 Hunde, 60 motivierte Reiter, 18 Kilometer Strecke und schönstes Herbstwetter – beste Voraussetzungen für die Hubertusjagd um das Schloss Grünau. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen schallte gestern der Jagdruf „Horrido“ bereits zum 27. Mal durch den Auwald. Das Prinzip der Jagd ist einfach: Die Schleppenjäger reiten voran und legen eine Spur aus Fischlake aus. Die Hunde stürmen dieser Geruchsspur hinterher und zeigen den Jagdreitern die richtige Richtung. Und während die Pferdesportler durch den Auwald galoppieren, können es sich die Zuschauer in einer der Kutschen gemütlich machen. Die Strecke ist allerdings nicht ungefährlich, denn die Reiter müssen mehrere Hindernisse in Form von Baumstämmen bewältigen. Um nicht unfreiwillig abzusteigen, sind also Konzentration und Ausdauer gefragt. Jagdherr Anton Göbel weiß: Viele Reiter nehmen an der Hubertusjagd teil, um die Beziehung zu ihrem Pferd zu stärken. Auch in diesem Jahr hat der Schutzpatron Hubertus übrigens wieder vollen Einsatz gezeigt. Denn bis auf zwei kleine Stürze sind alle Reiter wieder gesund am Schloss Grünau angekommen.