5. Ingolstädter Festungstag: Ein seltener Blick in die Festung

Ingolstadt (intv) Kurz und knackig einen Einblick in die Festungsgeschichte bekommen – das ist das Ziel beim Festungstag am Sonntag. Einige Bauwerke, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Pforten.

Bei dem Festungstag am Sonntag tauchen wir 200 Jahre in die Geschichte von Ingolstadt ein. Ludwig I. ließ die Stadt zur Landesfestung ausbauen. Die Kavaliere, Kasernen und Kasematten zählen bis heute zu einer der teuersten und größten Baustellen, die es jemals im Freistaat gab. Das erste Mal können die Ingolstädter am Sonntag einen Blick in die Fronte Rechberg werfen. Das Besondere: Die Besucher lernen bei der 30-minütigen Führung, wie eine Festung funktioniert hat und wie sie ausgestattet war. Früher konnte man sich in diesen Kasemattendurch die komplette Atlstadt bewegen.

Ein  weiteres Highlight am 5. Ingolstädter Festungstag ist die Führung durch das Fort Prinz Karl um 11 und um 15 Uhr. Mit dem historischen Oldtimerbus geht es in den nordöstlichen Teil von Ingolstadt – das ist auch die einzige Führung, bei der man eine Eintrittskarte von der Touristinformation braucht. Die restlichen Führungen von 10 bis 17 Uhr sind kostenlos.