25 Jahre nachhaltige Bio-Landwirtschaft

Eichstätt (intv) Keine Pflanzenschutzmittel, keine Gentechnik und geschlossene Lebenskreisläufe: nach diesen Prinzipien funktioniert biologische Landwirtschaft. Seit Jahren boomen Bio- und Ökoprodukte, auch bei uns in der Region. In Preith bei Eichstätt hat der Biohof Mayer jetzt sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Wir haben die Biobauern getroffen und uns angeschaut, wie natürliche, nachhaltige Landwirtschaft im Jura funktioniert. Insgesamt bewirtschaftet die Familie Mayer 30 Hektar Land und hat rund 80 Hühner, 20 Schafe und 50 Kühe.

1988 haben sie ihren Hof auf Bio umgestellt und sind Bioland beigetreten, einem der strengsten Bio-Verbände in Deutschland. Für ihre Legehennen mussten die Mayers deshalb ein Auslaufgehege bauen. Strenge Vorschriften gibt es auch für die Fütterung: Nur Biofutter, kein Soja und keine Antibiotika. Darüber hinaus gibt es einen ganzen Katalog an Regeln, die für eine natürliche, nachhaltige Landwirtschaft sorgen. Biobauern müssen bei ihren Feldern auf eine ausgewogene Fruchtfolge achten, damit sich der Boden regenerieren kann. Dazu werden außerdem die Ernterückstände aufgehoben und untergepflügt. Die größten Herausforderungen beim Gemüseanbau sind Unkraut und Schädlinge. Als Biobauer darf Pächter Jörg Christmann keine Pflanzenschutzmittel spritzen. Wehren kann er sich gegen die Schädlinge nur mit speziellen Planen und besonderen engmaschigen Netzen. Das funktioniere aber ziemlich gut, so Christmann.

Generell sei der Ertrag auf dem Biohof gegenüber der konventionellen Landwirtschaft kleiner, erklärt Andrea Mayer. Mit Bioprodukten erziele sie aber bessere Preise. Profitieren würden aber vor allem andere: Die Umwelt und die Tiere selbst.

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