200 Jahre Herzog von Leuchtenberg

Eichstätt (intv) Schloss Seeon in Traunstein, das Leuchtenberg-Palais in München oder die Eichstätter Residenz. Alles Schauplätze der Geschichte und Besitztümer der Herzöge von Leuchtenberg.
Kein geringerer als König Max Joseph 1. verlieh Eugen de Beauharnais, Stiefsohn von Napoleon, 1817 den Titel eines Herzogs von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt. Der 200. Geburtstag des Fürstentums Eichstätt wird heuer im Mai mit einem umfassenden Programm gefeiert.

Leuchtenberg-Spezialist Josef Schönwetter, Heimatforscher Rudolf Hager und der Verein Freundeskreis Leuchtenberg haben das Jahresprogramm zum 200. Geburtstag des Fürstentums federführend initiiert. Auftakt ist am 20. Mai, an dem eine Sonderbriefmarke und ein eigener Poststempel der breiten Öffentlichkeit im Landratsamt präsentiert werden.

Sogar die letzten noch lebenden Nachfahren, wie Herzog Nikolaus von Leuchtenberg, kommen heuer zum 200. Geburtstag nach Eichstätt. Die Stadt nutzt das Leuchtenbergjahr, um die kurze, aber wichtige Zeit als Fürstentum herauszustellen – mit vielen Highlights. Neben Führungen, Vorträgen und Ausstellungen wird es sogar Rundflüge über das ehemalige Fürstentum Eichstätt geben, in Kooperation mit dem Fliegerclub Eichstätt.

Darüber hinaus darf die Öffentlichkeit zum Beispiel auch einen Blick ins Tapetenzimmer  der Residenz werfen. Wer lieber an der frischen Luft auf den Spuren der Leuchtenbergs wandelt: Die Stadt eröffnet zum 200. Jubiläum den neuen Kultur-Waldlehrpfad rund um das Coblenzschlösschen.