2. Tumult-Festival stellt Jugendkultur in den Fokus

Ingolstadt (intv) Wie bringt man Jugend und Kultur zusammen? Ganz einfach, indem die Jugend ihre Kultur selbst gestalten kann. Bereits zum zweiten Mal richten Ingolstadts Nachwuchskünstler das Festival „Tumult“ aus. Und das einen ganzen Monat lang. Ein Highlight auch dieses Jahr: Das Waterflow Breakdance-Battle. Laien und Profis treten in Zweierteams gegeneinander an und zeigen ihre Moves. Im Vorfeld des Tumult-Festivals wurden in der Fronte 79 kostenlose Breakdance-Workshops angeboten. Die Breakdance und Hip-Hop-Szene findet auch in Ingolstadt immer größeren Zulauf, so Adolf Barthel, Sozialpädagoge des Stadtjugendrings. Das Tumult-Festival geht dieses Jahr in die zweite Runde. Einen ganzen Monat lang organisieren offene Jugendgruppen Aktionen, Konzerte und Workshops.

Der Juli im Zeichen der Jugend. Streetart von Fuß bis Kopf. Junge Künstler des Kunst und Kultur Bastei e.V. präsentierten in der Ausstellung „Kopfgeld“ ihre Werke: In der Harderbastei dreht sich alles rund ums Thema Portrait, Kopf und Gesicht. Von Stelzenlauf bis Stillleben, der Kreativität war keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge waren Teil eines regionalen Wettbewerbs für Jugendliche von 15-20 Jahren. Alle Techniken sind erlaubt, egal ob Film, Fotografie, Zeichnung oder Plastik. Für das beste Werk ist ein Kopfgeld in Höhe von 50 Euro ausgesetzt, gestiftet vom Berufsverband Bildender Künstler, zur sichtlichen Freude von Gewinnerin Alina Lamshöft. Ihr Bild „das Auge“ gewann den ersten Preis.

Die Bilder, Installationen und Plastiken sind noch bis Sonntag, den 27. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr in der Harderbastei zu sehen. Und auch ein Geheimnis wurde gelüftet: Das Tumult-Festival geht 2015 in die dritte Runde, versprach Kulturreferent Gabriel Engert.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar